Langes Leben

Das Leben ist lang. So lang, dass man einiges tun kann, um es zu verlängern oder wenigstens mit Wohbefinden leben zu können. Es lässt sich aus Erfahrungen der vergangenen Zeiten wie aus wissenschaftlichen Untersuchungen einiges zusammentragen, womit man sich auf jeden Fall etwas angenehmer in seiner Haut fühlen kann. Ich sag das desahalb so vorsichtig, weil ich den inneren Schweinehund kenne, der es mir ermöglicht, an guten Erfahrungen immer wieder erfolgreich vorbei zu kommen. Glück soll die Folge einer Tätigkeit sein. Das wussten schon die alten Griechen, wer nur zu Hause sitzt und auf das Glück wartet, muss lange warten. Und auch eigene Gesundheit soll die Folge einer Tätigkeit sein: Sie ist die Summe aus richtiger Bewegung, cleverer Ernährung und einem entspannten Geist.

RegenbogenOctober


Für ein längeres Leben

Vier einfache Verhaltensregeln verlängern das Leben durchschnittlich um 14 Jahre:

:-) nicht rauchen,

:-) etwas Sport treiben,

:-) nur mäßig Alkohol trinken

:-) täglich fünf Portionen Obst und Gemüse essen.

Britischen Forschern zufolge hilft das unabhängig von gesellschaftlicher Schicht und Körpergewicht.

Tomaten

Krebsrisiko senken – Zellschutz zum Trinken
Tomatensaft enthält neun Karotinoide, die als effektive Pflanzenschutzstoffe gesehen werden. Einer davon ist Lycopin. Als stärkster Radikalenfänger, ist er doppelt so kraftvoll wie Beta-Karotin und genauso stark wie Vitamin E. Eine Auswertung von 35 Studien zum Thema Tomaten und Krebs hat ergeben, dass der regelmäßige, am besten tägliche, Verzehr von Tomaten das Krebsrisiko um bis zu 40% senkt.

Lycopin aus Tomatensaft kann übrigens Ihr Körper besser aufnehmen, als wenn Sie frische Tomaten essen, ist also echter Zellschutz zum Trinken.


Rezepte der Herbstapotheke – Äpfel
Äpfel sind nicht nur vitaminreich, sondern senken auch die Blutdruck- und Cholesterinwerte und können sogar vor Krebs schützen.

Apfel

Wenig Kalorien – viel Vitalstoffe
Ein Apfel liefert kaum mehr als 80 kcal an Energie. Daher eignet er sich optimal als „Pausen-Snack“, der viel gesünder ist als alle in der Werbung angepriesene Riegel oder Industrieprodukte für den “kleinen Hunger zwischendurch”.

Die 7 wertvollsten Inhaltsstoffe von Äpfeln (pro 100 g, ungeschält, frisch):

2000 mg Ballaststoffe (z. B. Pektin),

1000 mg Fruchtsäuren (z. B. Apfelsäure),

122 mg Kalium,

7 mg Kalzium,

6 mg Magnesium,

0,5 mg Eisen und

12 mg Vitamin C.

Die Gehalte schwanken von Sorte zu Sorte und sind außerdem vom Erntezeitpunkt und der Lagerung abhängig. Äpfel enthalten fast die gesamte Palette aller wichtigen Vitamine, sodass 1-2 Äpfel täglich für Ihre Vitaminversorgung trotzdem enorm wichtig sind. Der hohe Kaliumgehalt ist für die Regulation des Blutdrucks und des gesamten Flüssigkeitshaushalts besonders wichtig.

Apfelschorle
ist – nicht nur bei Sportlern – optimal für die Versorgung mit Mineralstoffen. Vor allem die Apfelschale ist reich an Pektin und im Fruchtfleisch finden sich hohe Mengen an Zellulose. Beide Biosubstanzen gehören zu den Ballaststoffen. Sie helfen die Verdauung zu regulieren, den Cholesterinspiegel zu senken und wirken sättigend.

sekundäre Pflanzenstoffe
Hervorzuheben ist außerdem der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen wie den Gerbstoffen (z. B. Quercetin) und Carotinoiden. Diese Substanzen spielen eine wichtige Rolle bei der natürlichen Krebsabwehr und schützen die Blutgefäße vor Arteriosklerose. Ebenfalls von hohem gesundheitlichem Wert sind die Apfel-Fruchtsäuren. Sie senken den Harnsäurespiegel im Blut und sind damit eine gute Möglichkeit, gegen Gicht vorzubeugen, bei der sich überschüssige Harnsäure in den Gelenken ablagert.

Die Schale ist besonders wertvoll
Ganz allgemein gilt die Regel, dass säuerliche Sorten wie Boskop oder Elstar auch am vitaminreichsten sind. Über den Vitalstoffgehalt entscheidet aber auch die Lagerung: Je frischer, desto besser! Daher sind gerade der Herbst und die ersten Wintermonate die ideale Apfelsaison. Lagern Sie Ihre Äpfel möglichst kühl. Ideal ist ein Keller mit hoher Luftfeuchtigkeit. Dort sind die meisten Sorten bis zu vier Monate haltbar. Die genannten Biostoffe entfalten ihre Wirkung dann am besten, wenn Sie Ihren täglichen Apfel auf nüchternen Magen essen und gründlich kauen. Und ganz wichtig: Die meisten Inhaltsstoffe sitzen in oder direkt unter der Schale. Essen Sie diese also stets mit. Waschen Sie den Apfel vorher mit warmem Wasser ab und rubbeln Sie ihn mit einem weichen Tuch gut trocken. Lediglich bei gewachsten Äpfeln sollten Sie die Schale besser abschälen, weil sich mögliche Schadstoffreste sonst nicht entfernen lasse.

Apfelrezepte für Gesundheit

- Bei Durchfall:

Reiben Sie einen rohen Apfel auf einer feinen Reibe, damit er möglichst viel Wasser zieht. Mischen Sie 100 g Apfel mit 50 ml dünnem schwarzen Tee und 50 ml Salzwasser (pro 50 ml Wasser 0,5 g Kochsalz). Diese Mischung gibt dem Körper verloren gegangene Mineralstoffe und Flüssigkeit zurück. Die Apfelpektine binden außerdem durchfallfördernde Giftstoffe.

- Bei Verstopfung:

Reiben Sie einen Apfel mit einer möglichst groben Reibe. Dann zieht er weniger Wasser. Sie können den Anteil an Ballaststoffen, die den Darminhalt gleitfähiger machen, durch die Zugabe von einem Teelöffel Weizenkleie zusätzlich erhöhen.

- Bei schlecht heilenden Wunden:

Reiben Sie einen Apfel mit einer möglichst feinen Reibe. Den Brei geben Sie auf eine Mullkompresse und decken damit die Wunde ab. Fixieren Sie die Auflage (z. B. vor dem Zubettgehen) mit einem Verband. Am nächsten Morgen nehmen Sie Verband und Kompresse ab und lassen die Wunde trocknen.Es nicht verkehrt, über einige Hausmittel so gut Bescheid zu wissen, diese einem auch helfen. Auch Hausmittel können falsch angewandt Nebenwirkungen erzeugen oder wirkungslos bleiben.

Granatapfel, nicht nur in Märchen
Israelische Forscher stellten fest, dass Granatäpfel mehr Antioxidantien als alle bisher bekannten und untersuchten Früchte enthalten. Antioxidantien sind Stoffe, die freie Radikale neutralisieren und somit das Herzinfarkt- und Krebsrisiko verringern. Freie Radikale wiederum entstehen durch Umweltverschmutzung, Chemikalien und Krankheitserreger. Begleitende Untersuchungen in Großbritannien ergaben, dass Granatäpfel darüber hinaus noch reich an Taninen, Polyphenolen und Anthocyaninen (sekundäre Pflanzenwirkstoffe), sowie an Vitaminen A, C und E sind. Allesamt Stoffe, die sich im Organismus positiv bemerkbar machen und in der Summe Ihr Immunsystem stärken und Ihr Krankheitsrisiko verringern.


Glycin bei Knochen- und Gelenkschmerzen
Ein Mangel der Aminosäure Glycin begünstigt möglicherweise Erkrankungen im Bereich der Knochen und Gelenke, wie Arthrose und Osteoporose. An der Universität Granada wurden dreihundert Arthrose- und Osteoporosepatienten vier Monate lang mit der Aminosäure behandelt. Der Schmerzmittelverbrauch sank erheblich (bis zu 55%).

Die gleich große Kontrollgruppe erhielt ein Placebo (Scheinpräparat) an Stelle der Aminosäure Glycin. Außerdem berichtete die Universität bereits im August, dass bei zwei Dritteln der Patienten eine deutliche Minderung der Schmerzintensität spürbar wurde. Kosten für Glycin ca. 15€ pro Monat.


Erbsen erhalten Sehkraft
Dass Karotten gut für die Augen sind, weiß praktisch jedes Kind. Die darin enthaltenen Carotinoide schützen das Auge und halten es länger jung. Eine vitaminreiche Kost beugt vor allem der altersbezogenen Makula-Degeneration der Augen vor, bei der sich die Sehschärfe vermindert. Im Bereich der Makula, die ununterbrochen dem Licht ausgesetzt ist, absorbieren Pigmente wie Lutein oder Zeanthin die Strahlung. Die Carotinoide schützen hier vor negativen Auswirkungen.

Einen besonders hohen Gehalt an Augenschutzstoffen haben:

Erbsen

Grünkohl

Spinat

Sellerie

Lauch

Brokkoli

Kopfsalat

Rosenkohl

Kürbis

Hormone zum Nulltarif
elch.jpg Körpereigene Hormonproduktion können wir mit ein paar Tricks zum Nulltarif ankurbeln – und auf künstliche Hormonpillen (mit ernsthaften Nebenwirkungen) aus der teuren Apotheke verzichten; mit denen man angeblich jung, kreativ und schlank wird. Bei vielen Menschen ist der Hormonspiegel unausgeglichen: Zuviel Cholesterin und Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin, zuwenig Hormone, die für eine gute Grundstimmung sorgen.

So können wir unsere Hormonproduktion in Schwung bringen:

1. Zucker vermeiden
Zucker fördert die Ausschüttung von Insulin, und wenn sich das im Blut befindet, wird die Produktion anderer Hormone gedrosselt.

2. Nur keinen Stress
Bei Stress wird vor allem Cortisol ausgeschüttet, das Eiweiß im Körper vernichtet, das Immunsystem schwächt und auf Dauer sogar ganze Bereiche des Gehirns schädigen kann.

3. Auf den Eiweißspiegel achten
Ihr Körper braucht Eiweiß zur Hormonproduktion. Nur bei einem Eiweißspiegel von 8,6 g/dl Blut sind genügend Aminosäuren vorhanden.

4. Die Niere pflegen
Nehmen Sie genügend Flüssigkeit zu sich, pro Tag und 25kg Körpergewicht etwa einen Liter, dadurch helfen Sie den Nieren bei der Entgiftung, und Ihre Nebenniere bleibt gesund, in der viele Hormone hergestellt werden.

5. Verabschieden Sie sich von Ihrem Übergewicht
In Fettpolstern werden schädliche Hormone hergestellt, beispielsweise Östrogenarten, die Brustkrebs hervorrufen können. Weiterhin verringert sich die Produktion der wichtigen Hormone.

6. Sport treiben
Ausdauertraining kurbelt die Hormonproduktion an. Empfehlenswert sind dreimal pro Woche 30 Minuten Sport, egal ob Joggen, Walken, Schwimmen oder anderes.

Ernährungsmedizin – Gesundheit und Immunabwehr durch Speiseöle
Nicht das Öl, das wir verfahren und das jetzt mal wieder Preissteigerungen auf den Tankstellen produziert, ist interessant, sondern auch, welche Speiseöle, außer dem bekannten Olivenöl, gut für unsere Gesundheit und unsere Immunabwehr sind? Welche sollten nur in Maßen verzehrt werden und um welche Öle sollten wir besser einen großen Bogen machen?

Traubenkernöl versorgt Sie mit wertvollen, ungesättigten Fettsäuren

Zum Frittieren eignet es sich besonders gut. Es lässt sich sehr hoch erhitzen (bis 250° Celsius) und sorgt dafür, dass das Frittierte knuspriger schmeckt und weniger Fett aufnimmt. Wie Olivenöl enthält es Phytosterole, die das „böse“ LDL-Cholesterin senken. Der feine, unaufdringliche Geschmack macht Traubenkernöl zur ersten – allerdings auch kostspieligen – Wahl unter den pflanzlichen Brat- und Backfetten.

Erdnussöl tut nicht nur Ihren Herzkranzgefäßen gut

Es enthält den Pflanzenwirkstoff Resveratrol, eine Substanz, die das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße reduziert. Außerdem ist es reich an Folsäure, einem Vitamin, das u. a. vor Darmkrebs schützt. Erdnussöl hat ein neutrales Aroma. Sie können es bis 230° Celsius erhitzen und es ist als Universalöl ein echter Tausendsassa in Ihrer Küche.

Leinsamenöl – ein Garant für Ihr Wohlbefinden

Leinsamenöl hat den höchsten Omega-3-Fettsäuren-Gehalt aller pflanzlichen Lebensmittel. Besonders erwähnenswert ist die enthaltene Alpha-Linolensäure, ein wichtiger Baustein für die Gewebe von Herz, Netzhaut und Gehirn. Leinsamenöl ist ein reines Salatöl, Sie sollten es also nicht erhitzen. Sein Geschmack ähnelt dem der Haselnuss.

Sesamöl hilft Ihnen bei Bluthochdruck und schützt vor Krebs

Ein gesundes Salatöl ist auch das Sesamöl. Sesamöl enthält u. a. Phytoöstrogene, so genannte Lignane, die sowohl Ihr Herz schützen als auch Krebswachstum verhindern können. Zudem enthält es viel Magnesium, was die Zellfunktionen unterstützt und die Symptome von Morbus Crohn und Diabetes lindern kann. Ebenfalls in Sesamöl enthalten ist die Syringasäure, die die Haut vor den Folgen der UV-Strahlen schützen soll. Sesamöl können Sie auch zum Anbraten verwenden, allerdings verliert es dann viel von seinem Eigengeschmack. Wenn Sie den Geschmack voll auskosten möchten: Geben Sie ein paar Tropfen Sesamöl auf frittierte Speisen oder in Suppen, kurz bevor Sie serviert werden.

Walnussöl stärkt Ihr Immunsystem und hemmt das Wachstum von Krebszellen

Walnussöl hat einen hohen Ellagsäuregehalt, ein Antioxidans, das das Wachstum von Krebszellen unterdrückt. Die ebenfalls enthaltenen Saponine stärken unser Immunsystem und machen uns weniger anfällig gegenüber Infektionskrankheiten. Außerdem ist es eine reichhaltige Quelle von Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren. Walnussöl sollten Sie nicht erhitzen. Ideal ist es als Salatdressing.

Gehirnpflege
Kein anderes Organ benötigt so viel Sauerstoff wie das Gehirn. Bei der Aufnahme von Sauerstoff entstehen aber so genannte freie Radikale. Diese Molekülteilchen schaden den Zellen und lassen das Gehirn altern. Schutz vor solchen Stoffen bieten Radikalfänger, die so genannten Antioxidanzien. Dazu gehören z.B. die Vitamine C und E. Antioxidanzien stecken unter anderem in Trauben, Oliven- und Rapsöl, Johannisbeeren, Tomaten, Zitrusfrüchten, Broccoli und Kaffee.

Die Sauna.
Jetzt im Winter ist ein Saunabesuch nur zu empfehlen – er macht nicht nur glücklich, sondern stärkt auch Abwehrkräfte und wirkt sich besonders positiv auf die Gesundheit aus. In Finnlandgehen die Menschen seit über 2.000 Jahren in die Sauna. Rund 23 Millionen Deutsche haben diese Tradition mittlerweile für sich entdeckt und gehen regelmäßig saunieren. Es gibt kaum eine bessere Methode, mit der Herz-Kreislauf-System trainieret und so die Gesundheit gesteigert werden kann.

Mit 6 Vorteilen der Sauna

1. Die Durchblutung wird angeregt.
Während eines Saunagangs erhöht sich die Körpertemperatur um rund 1 bis 2 °C – man könnte fast von einem künstlichen Fieber sprechen. Die Haut erwärmt sich sogar um rund 10°C. Der Wechsel zwischen dieser Hitze, kalter Dusche und normaler Raumtemperatur härtet den Körper ab. Die Gefäße weiten sich, so dass das Blut schneller und besser fließen kann. So kann Durchblutungsstörungen vorgebeugt und Blutgerinnsel verhindert werden. Der regelmäßige Saunabesuch schützt daher vor Thrombosen. Sauna hat also den gleichen Effekt auf den Körper wie ein Fitness-Training – Ein Saunabesuch kann auch als passives Kreislauftraining bezeichnet werden.

2. Schadstoffe werden besser abtransportiert.
Während des Saunabesuchs wird die Schweißproduktion angekurbelt. Nach zwei Saunagängen geht schon rund einen Liter Schweiß verloren. Das regt den Kreislauf an. Darüber hinaus gibt der Körper zum Beispiel Milchsäure aus den Muskeln ins Blut ab. Diese Schadstoffe werden dann über den Urin ausgeschieden, der Körper wird seine Schlacken los.

3. Atemwegserkrankungen werden gelindert.
Mit Atemwegsproblemen in ein Dampfbad gehen. Das ist eine Variante der Sauna, die zwischen 37° und 60°C warm ist und in der die Wärme durch Wasserdampf erzeugt wird. Dabei wird hier feuchtwarme Luft eingeatmet. Das lindert Bronchitis und Asthma. Übrigens: Der Dampf öffnet auch die Hautporen und wirkt sich daher positiv auf Hautprobleme aus.

3. Der Blutdruck normalisiert sich.
Mit Bluthochdruck ist es besser ins Sanarium, die Niedrigtemperatur-Sauna, zu gehen. Die Temperaturen unter 60°C und die geringe Luftfeuchtigkeit regulieren den Bluthochdruck. Die trockene Wärme lindert übrigens auch Rheumaschmerzen.

4. Stärkung des Immunsystem.
Der Wechsel zwischen heißer und kalter Umgebung trainiert nicht nur den Kreislauf, sondern auch das Immunsystem. Aus Studien wissen wir, dass die Immunzellen im Körper nach dem Saunabesuch deutlich ansteigen. Ganz gleich welche Saunaform gewählt wird – alle härten den Körper so ab, dass vor Erkältungskrankheiten ein besserer Schutz aufgebaut wird.

5. Die Gefäße bleiben elastisch.
Nach dem Saunagang sollte auf keinen Fall auf ein kühles Tauchbad oder die kalte Dusche verzichtet werden. Mag der Temperaturunterschied im ersten Moment auch unangenehm sein, er sorgt dafür, dass sich die Gefäße wieder zusammenziehen und bleiben so elastisch.

Beim Saunieren sind richtige Regeln wichtig
In jeder Sauna hängen die so genannten Sauna-Regeln. Leider stammen viele der Exemplare noch aus den 80er Jahren und sind heute teilweise überholt. Wie läuft ein gesunder Saunagang aber wirklich ab?

- Halbwegs nüchtern in die Sauna gehen. Zwei Stunden vorher nichts Schweres oder Belastendes essen. Ausreichend Zeit mitbringen. Nichts stört einen Saunabesuch mehr als Hektik.

- Ausreichend großen Handtuch zum Unterlegen mitnehmen, auch eines zum Abtrocknen. Nicht vergessen Badeschuhe, Duschgel und einen Bademantel.

- Kalte Füße?
Im Herbst und Winter kann das schnell passieren. Am besten die Füße, genau wie kalte Hände, erst einmal in einem warmen Tauchbad aufwärmen, bevor es in die Sauna gehen.

- Gründlich duschen.

Danach abtrocknen. Das ist wichtig, der Körper sofort ins Schwitzen kommt.

- Bis zu 30 Minuten,

so sagen es die Saunaregeln, können Sie in der Kabine bleiben. Das muss gar nicht sein – es strengt Sie nur an. In der klassischen Sauna brauchen Sie acht bis zwölf Minuten, um sich zu entspannen und Ihren Körper durch die Wärmereize anzuregen. Im Dampfbad erreichen Sie dies in zehn bis 15 Minuten.

- Wird einem schwummerig oder gar schwindelig?
Auch wenn die Saunazeit noch nicht vorbei ist, sollte bei diesen Symptomen die Kabine sofort verlassen werden.

- Bevor die Sauna verlassen wird,
sollte sich jeder für einen Moment auf die unterste Bank setzen und die Beine etwas baumeln lassen. So wird der Kreislauf wieder in Schwung gebracht und ein Umkippen vermeiden.

- Nach dem Saunagang kurz an der Raumluft abkühlen.
Dann ins kühle Tauchbad oder kalt duschen gehen. Wenn nur eine normale Brause und kein Schlauch vorhanden ist, stellen Sie dabei die Brause so ein, dass das Wasser Sie in einem Schwall trifft. Beginnen Sie, mit dem kalten Wasser Ihren rechten Fuß abzuduschen, führen Sie ihn das rechte Bein hoch bis zur Hüfte, erst außen, dann auf der Innenseite. Dann sind der linke Fuß und das linke Bein dran. Anschließend brausen Sie den rechten Arm, dann den linken ab, jeweils bis hoch zur Schulter, wieder erst auf der Außen-, dann auf der Innenseite. Wenn Sie mögen, können Sie mit einem warmen Guss enden – das entspannt.

Sauna-Anfänger sollten es bei diesem einen Saunagang belassen.
Gehen Sie schon länger in die Sauna und macht Ihnen der Wechsel zwischen Hitze und Kälte nicht mehr so viel aus, darf noch ein zweiter Gang folgen. Verzichten Sie aber auf eine dritte Runde! Auch wenn diese laut Saunaregeln möglich ist: Der dritte Gang lockt Stresshormone schadet damit dem Körper.

- Mit einem Bademantel bekleidet dann für 15 bis 30 Minuten in dem Ruheraum hinlegen.

- Und nach dem Saunabesuch sollte der Körper zurückbekommen, was er verloren hat – durch den Schweiß Wasser und Mineralstoffe ausgeschieden. Also mindestens einen halben Liter Wasser trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Saunabesuch ist nicht nur gesund
– er kann auch Balsam für die Seele sein. Wer sich an die Saunaregeln hält, in dessen Körper werden Endorphine ausgeschüttet. Das sind die körpereigenen Glückshormone, die nicht nur Schmerzen vertreiben, sondern für gute Laune sorgen. So kommen Glück und Freude in trübe Winterstunden.

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Natur in der Badewanne
Baden mit ätherischen Ölen

Wer gerne badet, dem sind ätherische Öle als Badezusatz sicherlich bekannt. Diese sind hervorragend geeignet, dem Körper und der Seele etwas Gutes tun. Wie alles, müssen auch ätherische Öle richtig einsetzt werden.

Eine Möglichkeit sind ätherische Öle oder eine Mischung aus mehreren:
nie mehr als einige Tropfen Öl für ein Vollbad. Das ätherische Öl in einem Becher Sahne, etwas Vollmilch, Honig, Mandel- oder Kokosöl verrühren. Die Öle nicht unverdünnt verwenden.

Für ein Bad mit Kräutern:
1 bis 2 Hand voll getrocknetes Kraut und 2 Liter kochendes Wasser darüber gießen. Gute 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und ins Badewasser schütten.

Baden:
Nicht länger als 20 Minuten bei 37 bis 39 Grad baden, sonst sackt der Kreislauf ab und die Haut trocknet aus. Nach dem Bad sollte die Haut gepflegt werden. Aber vorher nicht abtrocknen, dann zieht das Hautpflegemittel besser ein.

Welche Wirkungen entfalten Badekräuter und -öle in der Wanne?

- Rosmarin, Fichtennadel: allgemein anregend

- Bergamotte: hebt die Stimmung, beruhigt die Haut

- Geranie: belebt, muntert auf, macht trockene Haut zart

- Melisse, Baldrian, Hopfen: beruhigend, Schlaf fördernd und ausgleichend

- Lavendel, Rose: harmonisierend, frischen den Energiepegel auf

- Wacholder: lockert die Muskeln

- Kamille, Rose, Wildrose: Haut pflegend und beruhigend

- Eukalyptus, Fichtennadel, Thymian: erleichtern die Atmung

- Mandelöl: mildes Basisöl, für jeden Haupttyp geeignet

- Minze, Eukalyptus, Zitrone: sollen das Gehirn wach”baden”

- Myrrhe: pflegt die Haut, fördert die Wundheilung und soll auch einen verjüngenden Effekt haben

- Helmkraut: entspannt, stärkt die Nerven, entkrampft

- Jasmin: beruhigt die Nerven und soll die Liebeslust anregen

- Lindenblüte: lindert nervöse Anspannung

- Orange: stärkt ausgleichend die Nerven, fördert die Durchblutung

- Passionsblume: fördert den Schlaf

- Patschuli: anregend, antiseptisch

Immunabwehr Stärkung billiger
Die Werbung verspricht mit probiotischen Joghurt Ihren Immunsystem Stärkung, Ihrer Darmflora rege Aktivität und er soll obendrein offenbar auch schlechtem Wetter die rote Karte zeigen. Angeboten werden Milchprodukte mit pro- oder präbiotischen Kulturen. Probiotische Bakterienkulturen sind spezielle Arten von Milchsäurebakterien, die den Darm schützen und auch in der normalen Darmflora vorkommen. Um überhaupt Wirkung erzielen zu können, müssen sie in großen Mengen im Joghurt vorhanden sein, da sie die “ortsansässigen” Bakterien mengenmäßig sonst nicht beherrschen können. Der größte Teil wird einfach wieder ausgeschieden.

Einigen probiotischen Milchprodukten werden noch so genannte Präbiotika hinzugefügt. Das sind besondere Ballaststoffe wie Inulin oder Oligofructose, die das Wachstum oder die Aktivität gesundheitsfördernder Darmkeime unterstützen sollen. Nur wenige positive gesundheitliche Wirkungen der Pro- und Präbiotika gelten als gesichert. Zudem müssten Sie regelmäßig Joghurt – sprich: jeden Tag – und vor allem langfristig essen, damit die Probiotika Ihre Wirkung entfalten können. Achten Sie mal auf die Werbung: Die Betonung liegt immer auf einer Wirkung, die sich frühestens nach 14 Tagen einstellt.

Ein normaler naturbelassener Biojoghurt bringt Ihnen das Gleiche für weniger Geld. Das bestätigte sich jetzt auch in den Untersuchungen von Wiener Forschern. Sie verglichen die teuren probiotischen Joghurtdrinks mit ganz normalem Naturjoghurt. Ihr Ergebnis: Beide Joghurtarten wirken sich gleichermaßen wohltuend auf die Abwehrkräfte aus.

Und die Haut im Winter?
Kälte und trockene Luft in den Wintermonaten können einen hohen Tribut von der Haut fordern. Wenn Sie unter trockener, juckender Haut leiden, sollten Sie Folgendes versuchen:

- Vermeiden Sie starke alkalische Seifen

- Verwenden Sie stattdessen milde Seifen auf Glyzerin-Basis.

Baden und Duschen Sie richtig
Bad und Dusche sollten nur kurz, also nicht länger als 10 bis 15 Minuten dauern. Benutzen Sie lauwarmes Wasser (nicht wärmer als 32ºC). Zum Trocknen sollten Sie die Feuchtigkeit mit einem Handtuch nur abtupfen, damit die Haut noch etwas feucht bleibt. Auf keinen Fall sollten Sie sich mit dem Handtuch trocken rubbeln.

Befeuchten
Verwenden Sie eine Feuchtigkeitscreme, solange Ihre Haut noch nicht trocken ist. Cremes sind Lotionen vorzuziehen, weil sie weniger Wasser enthalten. Benutzen Sie eine starke Wasser-in-Öl-Emulsion. Bei sehr trockener und schuppiger Haut kann auch eine Creme mit Harnstoff (Urea) oder Ektoin helfen, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist.

Befeuchten Sie die Raumluft
Wenn die Luft in Ihrem Zuhause durch die Heizung zu trocken ist, setzen Sie einen Luftbefeuchter ein und kühlen Sie den Raum etwas herab. Wenn keine dieser Maßnahmen Linderung bringt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Vielleicht haben Sie es mit einem Ekzem oder einer Dermatitis zu tun. Das sind Hautveränderungen, die zu Schwellungen und Rötungen führen.

Alle Jahre wieder raten Ärzte zur Grippe-Impfung.
Denn eine echte Grippe kann einen sehr schweren Verlauf nehmen und sogar zu tödlichen Lungenentzündungen führen. Doch jetzt melden US-Wissenschaftler erhebliche Zweifel an der Impfung an. Deren Wirksamkeit wird offensichtlich stark überschätzt.

Eine Virusgrippe ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: Sie verläuft häufig mit starkem Fieber – über 40 °C – und Gelenkschmerzen. Vor allem bei älteren Menschen und chronisch Kranken kommt als gefährliche Komplikation eine Lungen- oder Herzmuskelentzündung hinzu. Allein in Deutschland gehen so 5.000 bis 8.000 Todesfälle jährlich auf das Konto der Grippe. Über 90 % der Todesfälle betreffen Menschen über 70 Jahre.

Angesichts dieser Zahlen erscheint eine Impfung tatsächlich sinnvoll. Doch nach einer aktuellen Analyse des Nationalen Instituts für Allergie- und Infektionskrankheiten der USA in Bethesda bei Washington von Oktober 2007 ist die Impfung wohl weit weniger effektiv, als sie von Pharma-Firmen, Behörden und Medien stets angepriesen wird. Besonders bei den über 70-Jährigen (also der am meisten gefährdeten Gruppe) scheint der Nutzen sehr fraglich.

Mangelhafte Studien verbreiten ein positives Bild der Impfung
Die Wissenschaftler aus Bethesda stolperten vor allem über eine Tatsache: Seit 1980 ist die Impfrate in den USA von 15 auf 65 % gestiegen, d. h., heute müssten eigentlich fast zwei Drittel der gefährdeten Personen gegen eine Infektion geschützt sein. Doch die Influenza-Todesfälle sind im selben Zeitraum keinesfalls zurückgegangen.

Dagegen hatten wissenschaftliche Studien stets eine Reduktion der Infektionsrate um 50 % und der Todesfälle von mindestens 25 % ergeben. Doch offensichtlich haben diese Zahlen mit der Realität wenig zu tun. Beispielsweise gehen die Wissenschaftler davon aus, dass vor allem junge und gesunde Personen untersucht wurden, die von vornherein ein geringes Risiko für Komplikationen hatten.

Die neuen Kritikpunkte an der Grippe-Impfung:

- Über 70-Jährige wurden in den meisten Grippe

- Studien nicht berücksichtigt.- An den bisherigen Studien hatten hauptsächlich gesunde Personen teilgenommen (ihr Risiko, an Grippe zu erkranken, ist ohnehin geringer).

- Die Zahl der Erkrankungen durch das Grippevirus lässt sich nicht deutlich von anderen (für die Winterzeit typischen) Krankheiten trennen.

- Bei über 70-Jährigen werden weniger Antikörper gegen das Impf-Virus gebildet (Impfschutz deshalb auch gering).

Die wenigen Studien, die Senioren über 70 Jahre untersuchten, zeigten, dass mit steigendem Alter weniger Antikörper gegen Viren gebildet werden und somit eine Impfung bei ihnen nur schlecht wirkt. 60 % der über 70-Jährigen lassen sich impfen, so viele wie in keiner anderen Altersgruppe, und doch sind 90 % aller Grippe-Toten über 70 – seltsam.

Die Impfung allein bietet also keinen ausreichenden Immunschutz

Eine Impfung kann daher nicht mehr als einer von vielen Bausteinen für das persönliches Immunschutzprogramm sein. Die beste Impfzeit ist von Oktober bis Mitte Dezember. Wegen der stets neuen Varianten des Virus müssen Sie sich jedes Jahr aufs Neue impfen lassen.

Zu stärkeren Nebenwirkungen wie Fieber, Krankheitsgefühl oder Muskelschmerzen kommt es in weniger als 3 % der Fälle. Meist treten sie bei der erstmaligen Anwendung auf. Doch Sie müssen sich bewusst sein: Auf die Impfung allein ist kein 100%iger Verlass. Sie sollten Ihre Abwehrkräfte auf jeden Fall zusätzlich stärken.

Selbsthilfe mit Omas Hühnersuppe?
Wussten Sie, dass eine heiße Hühnersuppe nicht nur einen vor innerer Kälte schnatternden Grippepatienten kräftig durchwärmt, sondern auch den gesamten Krankheitsverlauf lindert und abkürzt? Und diese heilsame Wirkung von Großmutters Geheimrezept ist sogar wissenschaftlich hieb- und stichfest bewiesen.

Grippale Infekte werden durch Viren hervorgerufen
Erkältungen und grippale Infekte werden in der Regel durch Viren, z. B. Rhinoviren, verursacht. Sobald sie sich im Körper, vor allem in den Atemwegen, ausbreiten, tritt die körpereigene Abwehr auf den Plan. Zuerst trifft die Feuerwehr aus bestimmten Abwehrzellen (neutrophile Granulozyten) am Einsatzort ein und beginnt die Viren anzugreifen. Dabei ruft sie gleichzeitig durch Lockstoffe weitere Abwehrzellen herbei.

Beide Prozesse führen zu einem Anschwellen der erkrankten Gewebe und zu einer verstärkten Absonderung von Sekreten, um die Erreger bzw. deren Reste möglichst schnell aus dem Körper auszuschwemmen. Deswegen haben wir z. B. bei einem Schnupfen eine „verstopfte“ oder „laufende“ Nase.

Heiße Hühnersuppe macht den Erkältungsviren den Garaus
Hühnersuppe kann diese natürlichen Vorgänge in erträglichen Bahnen halten, wie Professor Dr. Stephen Rennard von der Universität Omaha/US Bundesstaat Nebraska in umfangreichen Laboruntersuchungen herausgefunden hat. Das berichtete die US-Fachzeitschrift für Atemwegserkrankungen Chest im Oktober 2000.

So bietet Hühnersuppe der Erkältung Paroli:

- Sie hemmt die Bewegungsfähigkeit der Abwehrzellen. Das lindert die Entzündung und bremst das Anschwellen der Schleimhäute von Nase bzw. Rachen.

- Ihre Hitze bremst die Ausbreitung der temperaturempfindlichen Viren.

- Ihr heißer Dampf wirkt wie eine Inhalation: Er befeuchtet die Schleimhäute und erleichtert das Abfließen des Sekrets.

- Ihre Vitalstoffe Vitamin B6 und C sowie Zink und die Aminosäure Cystein unterstützen die Abwehrzellen bei der Zerstörung der Viren und wirken zudem abschwellend.

Am wirkungsvollsten erwies sich in der Untersuchung selbst zubereitete Hühnersuppe mit Gemüseeinlage. Tüten- oder Dosensuppen halfen deutlich weniger.

Asiatische Zutaten erhöhen die Wirksamkeit der Suppe
Die heilsame Wirkung der Hühnersuppe können Sie durch Zutaten aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) noch erhöhen: Geben Sie z. B. einen Teelöffel fein gehackte frische Ingwerwurzel in die Suppe. Ingwer ist ein bewährtes Erste-Hilfe-Mittel gegen Erkältungen und wärmt Ihren Körper kräftig durch.

Ebenfalls entzündungshemmend und immunstimulierend wirkt die Zugabe von Galgant-Wurzel, die etwas milder als Ingwer schmeckt. Überhaupt sollten Sie wie die Chinesen in der kalten Jahreszeit möglichst von innen wärmende Speisen zu sich nehmen. Daher sind scharfe Speisen wie Chili con carne oder ein Currygericht und Yogi- bzw. Ingwertee bei nasskaltem Wetter genau richtig.

Mit Hühnersuppe können Sie Erkältungen auch vorbeugen, besonders wenn Sie der Suppe die abwehrstärkende Astragaluswurzel aus der TCM beigeben. Lassen Sie einfach in den letzten 40 Minuten 15 g Astragalus in der Suppe mitkochen. Nehmen Sie 1 bis 2 Tasse(n) Suppe möglichst heiß zu sich und ruhen Sie danach einige Stunden im Liegen.

Großmutters Geheimrezept
Und nicht zuletzt bringt Sie Großmutters Geheimrezept auch nach überstandener Erkältung rasch wieder auf die Beine: Die frischen Zutaten und das leicht verdauliche Fleisch liefern die nötige Energie und regen den Appetit an – und das Schönste dabei ist: Hühnersuppe schmeckt garantiert nicht wie Medizin.

November, Trübsal und Winterdepression
Im November, dem tristesten Monat im Jahr. Nasskalt und grau zeigt er sich, und immer mehr Menschen leiden dann unter einem Stimmungseinbruch. Was kann man gegen diesen Anflug von Winterdepression tun? Stimmungen, die sich im Laufe der Jahreszeiten verändern: Das haben schon die antiken griechischen Ärzte Hippokrates (460-375 v. Chr.) und Aretajos (81-138 n. Chr.) beschrieben. Dabei gilt: der November-Einbruch trifft nicht nur psychisch angeschlagene, sondern auch völlig gesunde Menschen. Und tritt in Skandinavien stärker als in Deutschland und im Mittelmeerraum überhaupt nicht auf. Daran können Sie bereits erkennen, was der Auslöser ist: der Mangel an Tageslicht.

Licht ist keineswegs nur zum Sehen da, sondern beeinflusst auch unsere Stimmung – und unseren Appetit.

An kurzen und dunklen Wintertagen trifft zu wenig Tageslicht auf die Netzhaut der Augen. Das Gehirn reagiert prompt und schaltet auf “mehr schlafen”. Die Folge: Der Schlaf-Wach-Rhythmus ist durcheinander, die innere Uhr gerät aus dem Takt. Sie werden müde und schlapp – die Laune sinkt.

Das beste Mittel dagegen ist Tageslicht. Gehen Sie täglich mindestens 30 Minuten an die frische Luft. <strong>Am hellsten ist es zwischen 10 und 15 Uhr.</strong> Ideal ist es, wenn Sie sich dazu auch noch intensiv bewegen. Ein strammer Marsch, Joggen oder Skilanglauf vertreiben die dunklen Schatten von der Seele.

Übrigens: Der Besuch im Solarium hilft nicht. Aber auf die Anwendung von Licht muss keiner verzichten. Die sog. Lampen für Lichttherapie sind nicht nur bei der saisonalen („Winter-„) Depression eine Hilfe, sondern können auch einen Lichtblick beim Trübsal im November auf den Schreibtisch bringen. Diese Lampen lohnen sich nur, wenn sie mindestens 10.000 Kelvin haben und das Tageslichtspektrum abbilden. Zweimal am Tag für 30 Minuten im 30-40 cm Abstand zwischen Gesicht und der Lampe. Eine Lichtdusche. Um Schlafstörungen zu vermeiden, sollte die Lampe nicht nach 17.00 Uhr angewendet werden.

Soll gegen Krebs gut sein

Avocado und Tomate mit Räucherlachs

Sie brauchen für eine Portion:

- Eine halbe reife Avocado

- 3 kleine Strauchtomaten

- 1 EL Limettensaft

- Salz

- 1 EL Olivenöl

- 1 bis 2 Spritzer Tabascosoße

- schwarzen Pfeffer

- 50 g Räucherlachs

Entsteinen und schälen Sie die Avocado. Schneiden Sie das Fruchtfleisch in dünne Scheiben. Waschen Sie die Tomaten und schneiden Sie diese in Spalten. Richten Sie die Avocado-Scheiben und Tomatenspalten auf einem Teller an. Vermengen Sie Olivenöl und Limettensaft mit dem Salz, schmecken Sie mit Tabasco ab. Geben Sie die Marinade über das Gemüse. Zupfen Sie den Lachs in Stücke und legen Sie ihn obenauf. Dazu schmeckt Pumpernickel.


Haben Sie Ihr Gehirn heute schon vernachlässigt?
Drei Löffel voll Marmelade aufs Brötchen, vielleicht noch Cornflakes mit Milch und: Kaffee, Kaffee, Kaffee… – das ist bei vielen das Standardfrühstück. Klar, Kaffee in Maßen getrunken, weckt das Gehirn auf, denn er schickt mehr Sauerstoff zu den grauen Zellen, erhöht die Aufmerksamkeit und weckt das Sprachzentrum. Aber das allein kann es wohl nicht sein. Das Wichtigste, was Ihr Gehirn morgens braucht, ist Zucker, sagen Ernährungsexperten. Und zwar jenen, der langsam ins Blut geht und nicht den „falschen“, den weißen Industriezucker aus Cornflakes, Marmeladenbrötchen und Kuchenteilen. Damit wird der Tag nichts.


Spätestens um 11 Uhr kommt dann garantiert das Tief, weil Ihrem Gehirn der schnelle Zucker ausgegangen ist. Jetzt brauchen Sie dringend Nachschub, um das Konzentrationsloch zu schließen. Und wieder greifen Sie zum falschen „kleinen Frühstück zwischendurch“; also zu Cola und Schokoriegeln statt zu Obst und Vollkornprodukten.

Diese Stoffe brauchen Sie schon morgens, wenn Sie am Tag konzentriert arbeiten wollen:

Fruchtzucker: mit dem Sie den Energiebedarf Ihres Gehirns decken. Er ist gerade morgens wichtig, damit Sie in Schwung kommen. Am besten wäre deshalb eine große Schüssel Obstsalat, die den nötigen Fruchtzucker bringt. Gut wären aber auch schon ein Apfel, eine Birne oder eine Banane und einige Erdbeeren.

Eiweiß: Nur aus Eisweiß kann Ihr Körper die für mentale Leistungen wichtige Aminosäuren bilden. Trinken Sie daher zum Frühstück zur Deckung Ihres Eisweißbedarfs jeweils ein großes Glas flüssigen Joghurt, Soja-, Dick- oder Buttermilch.

B-Vitamine: halten Ihre Arterien frei und sichern damit auch die Sauerstoffzufuhr unter anderem zum Gehirn, sagen die Mediziner. Damit Sie keinen Vitamin-B-Mangel haben, streuen Sie sich Hefeflocken in den Joghurt oder übers Müsli.

Omega-3-Fettsäuren: lagern sich an den Außenseiten der Gehirnzellen ab und machen diese elastisch und halten sie jung. Ihr Gehirn arbeitet effektiver. Wenn Sie es mögen, können Sie bereits morgens zum Frühstück etwas Lachs oder Makrele essen, um die Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren zu sichern. Das ist aber gewiss nicht jedermanns Sache. Ähnlich effektiv für die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren ist Leinsamen. Streuen Sie einen Teelöffel voll über das Obst und das Müsli.

Flüssigkeit: Die meisten Menschen beginnen schon morgens damit, ihren Körper austrocknen zu lassen. Schlecht für`s Gehirn, denn das besteht zu etwa 75 Prozent aus Wasser. Nur wenn Sie genug trinken, versorgen Sie Ihr Gehirn ausreichend mit Sauerstoff und Vitalstoffen. Zum Frühstück sollten Sie daher gleich ein großes Glas Wasser trinken – wenn Sie viel Kaffee konsumieren, sogar zwei Gläser.


Abnehmen und Milch
Milch und Milchprodukte wurden schon immer als Teil der gesunden Ernährung empfohlen. Auch als besondere Energielieferanten z. B. bei Schulkindern. In letzter Zeit sind Milchprodukte wegen Preissteigerungen in Negativschlagzeilen gekommen. Und: viele, die ihr Gewicht reduzieren wollen, verzichten auf Milchprodukten wegen dem Fettanteil. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass mit Verzicht auf Milch auch ein Verzicht auf Kalzium erfolgt – einem Mineralstoff, der beim Abspecken eine wichtige Rolle spielt. Der Ernährungswissenschaftler Michael Zemel verordnete drei Gruppen von übergewichtigen Männern und Frauen eine Diät. Alle erhielten in der täglichen Nahrung 500 Kalorien weniger als bisher.

Ein Drittel der Testpersonen nahm mit der Nahrung 500 Milligramm Kalzium auf. Das zweite Drittel erhielt mittels Tabletten insgesamt 1100 Milligramm Kalzium am Tag. Die dritte Gruppe bekam ebenfalls 1100 Milligramm Kalzium, allerdings über einen entsprechend erhöhten Anteil an Milchprodukten in ihrer Nahrung.

Das Ergebnis:
Nach 24 Wochen hatten die Teilnehmer der ersten Gruppe durchschnittlich 6,6 Kilo, die der zweiten 8,6 und die der dritten gar 11,1 Kilogramm abgenommen. Zum gesunden Schlankmacher werden die Molkereiprodukte durch ihren hohen Gehalt an Kalzium.

Kalzium “verbrennt” das Fett in den Zellen und verlangsamt gleichzeitig die Produktion von Fettzellen, so Michael Zemel. Seine Forschungsergebnisse decken sich mit denen von Gianvincenzo Barba, einem italienischen Ernährungswissenschaftler, der den Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Fettleibigkeit bei 1.000 Grundschülern untersuchte. Kinder die einmal am Tag Milch tranken wogen weniger, als solche, die keine oder nur unregelmäßig Milch zu sich nahmen. Noch weniger Gewichtsprobleme hatten diejenigen, die mehrmals am Tag Milch tranken.

Damit das in Milchprodukten enthaltene Fett nicht den gegenteiligen Effekt hervorruft, sollten fettarmer Joghurt oder entrahmte Milch im Speiseplan enthalten sein.