Abzocke beim Rentenalter

Völlig richtig, Frau Petersen (ZDF), irgendetwas stimmt an dem Rentenmodell mit 67 nicht. Auch richtig, dass es vor allem die Arbeitgeber sind, die noch nie für eine Beschäftigung in ihren Unternehmen bis zum gesetzlichen Rentenalter waren. Die verschiedenen Perioden des Verhaltens der Arbeitgeber haben Sie beschrieben. Allen gemeinsam ist die Selbstbedienung der Arbeitgeber beim Staat, also beim Steuer- und Rentenbeitragszahler, letztlich bei denen, die bis zu 65 arbeiten sollten.

Der 60-jährige Firmenchef will keine über 55-jährigen in seinem Betrieb haben. Zu teuer, mal schon krank, hat wegen seinen langjährigen Erfahrungen auch schon mal seine eigene Meinung, findet schneller als die unerfahrenen jüngeren Mitarbeiter, wo die Firmenführung Fehler macht und damit Geld in Sand setzt, all das ist unbequem. Da schreit es sich leichter nach dem Staat, der bitteschön Vorruheständler alimentieren und frische Fachkräfte je nach Meilenstein des gerade laufenden Projektes pünktlich liefern solle.

Die Wirtschaft kümmert sich einen Dreck um diese Probleme, ->-> Read More

Nicht um jeden Preis, Herr Sarrazin

“…zahlreiche Untersuchungen der EU, der UN, des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank belegen, dass die europäischen Staaten deutlich mehr Zuwanderung brauchen, damit in den Ländern genügend Menschen sind, die die Wirtschaft wettbewerbsfähig halten…” (by ZDF.Blog) Aber sicher nicht um jeden Preis. Schon gar nicht um den Preis der deutschen Demokratie. Der Blogeintrag von Elmar Theveßen am 25.08.10 in Kennzeichen Digital – Das Blog hat bis 29.8.10 um 23:45 sage und schreibe 428 Kommentare angeregt. Bislang wohl die meisten Kommentare, die auf diesem Blog ein Eintrag bekommen hat. Das Thema hat es aber auch in sich. Der Anlass auch. Herr Sarrazin, Bundesbanker, SPD-Mitglied und einer, der provoziert, spaltet und Emotionen mit rassistischen Ideen anheizt hat sich mal wieder, diesmal mit Buch und einigen Interviews zu Wort gemeldet. Das Problem an Herrn Sarrazin ist zunächst er selbst, dann aber vor allem die Tragik, wenn wichtige Themen Demagogen seiner Sorte überlassen werden. Die Fragen sind wichtig, das kann man Herrn Sarrazin nicht absprechen. Nur braucht es klare Regeln des Zusammenlebens. Und an einer Tatsache kommen wir trotz Globalisierung, trotz sog. offenen Welt und trotz der Angst, wenige Bewohner würden die Arbeit in der Zukunft nicht schaffen, vorbei: Ein historisch, kulturell und sozial über Jahrtausende gewachsenes Land ist und bleibt nun mal ein Gastland für die, welche als Besucher dort ankommen. Es ist zu akzeptieren, dass sich die Bevölkerung als Gastgeber versteht und erlebt.

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zu: Es herrscht Wachstum ... bei prekären Arbeitsverhältnissen

(by ZDF: Es herrscht Wachstum … bei prekären Arbeitsverhältnissen) Nur Menschen in prekären Lebenslagen lassen sich ausbeuten und ausnutzen. Der ganze Niedriglohnsektor hat mit einem ordentlichen Arbeitsvertrag zwischen Arbeitsstelle und Arbeitskraft nichts zu tun. Unter dem Vorwand der Globalisierung hat die deutsche Wirtschaft es geschafft, die Politik soweit zu bringen, dass es erlaubt ist, sich dem Lohnlevel von Billiganbietern der Welt anzunähern. Mit Wachstumspolitik hat es nichts zu tun – zumindest nicht für das Gemeinwesen. Solange es eine Schere zwischen den Einnahmen einer Kommune und der Wirtschaft gibt, stimmt die Rechnung der Ökonomen nicht. ->-> Read More

Pest: ausgeben und leihen, bis der Doktor kommt

China: USA sollen erst Mal ihr Staatsdefizit unter Kontrolle bringen

Das sehe ich genauso wie @Mono (Kommentar in Handelsblatt zu “Der transatlantische Spar-Streit eskaliert”) und die Chinesen. Der europäische Gedanke der Vereinigung ist gerade deshalb entstanden, damit Konzepte unterschiedlicher Art miteinander konkurrieren dürfen und damit Europa seine Kompetenz gebündelt unterbringen kann. Dass es auf diesem Weg Haufen Probleme zu bewältigen gilt, ist immer schon offensichtlich gewesen. Probleme sind aber kein Grund eine grundsätzlich gute und richtige Idee wieder zu verlassen. Schon gar nicht auf den Rat der USA hin. Denn USA wäre es natürlich am liebsten, wenn Europa wieder in “Kleinstaaterei” zurückfallen würde und so fragmentiert leichtere Beute für die Wall Street wäre.

Wir haben aber in Europa etwas anderes vor, als Gelddruckmaschinen aufzustellen. ->-> Read More

Gesellschaft überlebensfähig machen

“…Nach Einschätzung von Rembrandt Scholz vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung gibt es jedoch bislang keine tragfähigen Konzepte, um dem Problem zu begegnen. Scholz fordert deshalb ein Umdenken der Politik, die bislang gewöhnt sei, mit Wachstum umzugehen.
“Wir müssen ein neues Gesellschaftskonzept entwickeln, wo Schrumpfung der Bevölkerung vorkommt und wo das die wichtigste Komponente ist”, sagt Rembrandt gegenüber Frontal21 (-> heute Abend). “Wir brauchen ein neues System, mit dem wir die Gesellschaft überlebensfähig machen können.”

Genau das ist das Thema für die Bundestagswahl 2009. Es betrift die Grundsicherung der Bevölkerung ohne zu prüfende Kriterien (bedingungsloses Grundeinkommen), ein Gesundheitssystem, das die Gesundheit der Bevölkerung als Ziel hat und nicht nur Sparen. Und wir brauchen eine demokratische Kultur, in der wir uns auf die Volksvertreter verlassen können. Sonst braucht man die, auf die man sich nicht verlassen kann, nicht zu wählen. In die Banken wird Geld gepumpt und es reicht nie aus. Im Gesundheitswesen wird gespart und es reicht auch nie aus. ->-> Read More

Wahlprogramm - Schrumpfen der Bevölkerung nicht ohne Zukunft

Eine Gesellschaft, die Kinderlärm als Belästigung sieht, hat ein ernsthaftes Problem.
Rechtzeitig für die heiße Phase des Wahlkampfes gibt das Statistische Bundesamt Zahlen über das Schrumpfen der Bevölkerung heraus. Es wird abzuwarten sein, welche Schlüsse daraus Politiker der verschiedenen Parteien für die Untermauerung deren Wählbarkeit ziehen werden. Bereits in den Kommentaren der untersuchenden Wissenschaftler wird deutlich, dass die Zahl der Bevölkerung alleine nicht ausschlaggebend ist – ich würde ergänzen: allenfalls dazu geeignet, Frauen Schuldgefühle zu machen, die sie nicht verdient haben, Kinderlosen, die keine Kinder kriegen können, in der Wunde kratzen und vor allem von der gewaltigen biochemischen Umweltlast abzulenken, die in vielen Fällen für Unfruchtbarkeit der Männer und Frauen verantwortlich ist. Was in unserem Wasser, in Nahrungsmitteln und deren Zusätzen, in Luft und Boden an Fruchtbarkeit beeinträchtigenden Substanzen vorhanden ist, weiß keiner mehr genau, es wird nicht untersucht und es wird nicht als System gegen Fruchtbarkeit untersucht. Die vielen Medikamente, die Menschen heutzutage unnötig einnehmen und deren Wechselwirkungen sie nicht kennen tun ihr übriges. Und dies kommt nicht alleine durch die Anti-Baby-Pille, sondern hier sind die riesen Mengen an verschiedenen Hormonen aus den Mastbetrieben der Massentierhaltung weltweit zu bedenken. Dann noch bißchen Rauchen und Alkohol trinken und komplett ist der Cocktail der Unfruchtbarkeit.
An dieser Stelle müssten Kritiker laut ausrutschen, die meinen, unser soziales Gemeinwesen wäre zu teuer. Jeder dritte Euro wird für Soziales ausgegeben. An genau dieser Stelle frage ich, wofür arbeiten wir dann eigentlich bei dem Bemühen, das Bruttosozialprodukt zu steigern? Doch genau dafür – Wohlstand der echten sozialen Marktwirtschaft und soziales Gemeinwesen.
Aber es ist wie immer auch die Frage, wie werden diese Gelder verwandt. Klug oder unklug? Wenn sie überhaupt bei den Menschen ankommen. Viel zu oft unklug, muss ich feststellen, sonst würde uns der Putz in den Schulen nicht von Wänden fallen. Sonst hätten wir mehr Lehrer. Sonst hätten wir besser ausgebildete Lehrer – keine Trichter für reimpumpen von Lehrplänen, sondern Lehrer mit pädagogischer Befähigung, die sie auch anwenden dürfen, Herren und Frauen Kultusminister.

Bevölkerungspyramide interaktiv bei destatis

und weiter

- Bildung, Edukation, Aufklärung
- Psychosoziale Gesundheit
- Die Vegiftung der Bevölkerung muss rasch beenedet werden.
- Bedingungsloses Grundeinkommen – Bürgergeld
- Bildung, Edukation, Aufklärung, Grundeinkommen und psychosoziale Gesundheit
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Erst Mehrwert

“Der Königsweg heißt Steuererhöhung”

“…Steuern runter, Steuern hoch? Manch ein Politiker rauft sich die Haare, wenn er das Wort Steuererhöhung schon hört, doch einige sehen darin die einzige Möglichkeit, den Haushalt zu sanieren. Der reduzierte Steuersatz von sieben Prozent könnte auf 19 Prozent angehoben werden.[Video starten] …” (by ZDF)

Königswege. Eigentlich stelle ich mir darunter etwas einzigartiges vor – im Hermelin. Was hier als Diskussion von ZDF referiert werde zeigt die Hilflosigkeit, die sich im Moment während der Wirtschaftskrise bei den Entscheidungsträgern breit macht – weiter Flucht in Wertverlust durch Beleihung der Beleihung. Das ist genau der gleiche Weg, mit dem die sog. schmutzigen Papiere entstanden sind, für die nun Bad Banks weltweit gegründet werden sollen. Endlagerstätten für häßliche Teile der Bilanzen.

Bundespräsident im Sommer

“Die Grundvoraussetzung für die Frage, wie wir mit unserer Steuer umgehen, ist, dass wir wieder eine wirtschaftliche Dynamik bekommen, die auch die Steuereinnahmen verstärkt”, erklärt Köhler und betont, dass die Bundesregierung nun genau darauf ihren Fokus legen müsse. Seiner Meinung nach sei es wichtig und richtig, “dass diejenigen, die hauptsächlich mit dafür sorgen, dass in diesem Land etwas produziert wird, dass Ideen, Innovationen und damit Arbeitsplätze entstehen, das Gefühl haben, ihre Anstrengungen, ihre Ideen werden belohnt.”

Banken dürfen faule Wertpapiere auslagern

Kreditgeschäft soll wieder angekurbelt werden

Nur mit dem Unterschied, dass die Parteien den Steuerzahler schon vorher, also vor der Wahl im Unklaren lassen: einerseits Steuererhöhung, andererseits nicht. Diese Situation zeigt, dass trotz aller Ankündigungen der Politik, der Regierung, der Warnungen von Fachleuten und zum Trotz der allgemeinen alltäglichen Erfahrungen keine Veränderung stattfindet oder geplant werde – man macht so weiter wie vorher, das Rad drehen. Dabei wäre es so wichtig, so schnell wie möglich aus dem Hamsterrad von Fiat Moneys auszusteigen ->-> Read More