Admin, Juli 7th, 2010, 16 views,

Durch die sensationelle Inszenierung macht die gestern reformierte Reform der Gesundheitsreform nicht nur Fans von Reformen und Gesundheit glücklich, sondern treibt auch den Adrenalin-Spiegel derjenigen in die Höhe, die mit Spielen dieses Genres sonst nichts anfangen können. Mehr davon?
Mit seinen überglücklichen Adrenalin-Augen macht ->-> Read More
Admin, Juni 24th, 2010, 19 views,
„…Hedgefonds-Besitzer George Soros sieht Deutschland isoliert, fordert den Kampf gegen die Deflation und neue Rezepte gegen die Krise…“ (DIE ZEIT)
In den Kommentaren zu diesem Interview mit Hedgefonds-Besitzer George Soros in DIE ZEIT wird unter anderem beklagt: „…Dass “Die Zeit” diesem “Hai” ein so tolles Forum bietet und viele Fragen im Sinne des Interviewten stellt, beweist mal wieder, dass die etablierten Medien stets versagen, wenns drauf ankommt…“
Das sehe ich anders. Wenn dieses Interview genau gelesen wird, dann zeigen die Aussagen von Herrn Soros seine Strategien auf. Und bestätigen, wie gefährlich ungezügelte Spekulationen im großen Stil sein können. DIE ZEIT zeigt mit diesem Interview auf das gefährliche Gesicht von selbsterfüllenden Prophezeiungen hin: ->-> Read More
Admin, Juni 21st, 2010, 6 views,
EU-Abgeordnete schlagen Alarm: Im Bereich Finanzen seien Lobbyisten mittlerweile übermächtig. Die Parlamentarier stünden unter dem Druck des Finanzsektors, heißt es in einem Aufruf, den mehrere Fraktionen veröffentlichen wollen – Gegengewicht fehle.
(auf ZDF.de zu „Sanierungsfall Politik“) Wir haben seit 1999 das Problem, dass nicht die Regierungen regieren, sondern die Finanzwelt. Auch in Deutschland. Wir haben das Problem, dass nicht die Regierungen Konzepte haben, sondern die Lobbyisten Konzepte in die Politik, in die Ministerien transportieren. Koffer für Koffer. Wir haben eine Lobbyisten und Finanzmarkt Demokratie, wobei diese nicht gewählt sind, sondern machen können was sie wollen. Ich glaube das ist ein Problem. Damit wird die Gesellschaft in aktive und passive gespalten. Aktive sind diejenigen, die Rahmenbedingungen mit Sachzwängen schaffen, denen die Passiven hinterher laufen müssen. Dafür gibt es etwas Brot und Spiele. Konsum, an dem die anderen verdienen. Dann haben wir das Problem der Glaubwürdigkeit. Das jüngste Sparpaket zeigt, dass die Regierung nicht einmal ihre eigenen Ziele verfolgt, sich sofort umbiegt, wenn Finanzmärkte Druck machen. Dabei gibt es dafür keinen Grund, wenn die Politik in der Lage wäre, Transparenz zu handeln. Wenn es keine Transparenz gibt, dann ist und wird es teuer, weil nicht alle, sogar nicht alle Abgeordneten wissen, worum es eigentlich geht.
Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt? Das stimmt nicht. Wir haben zwar 1,7 Billionen Staatschulden und 2 Billionen an Pensionsrückstellungen, die zu zahlen sind, also insgesamt als Staatsbetrieb 3,7 Billionen zu bewältigen. Die Bevölkerung hat aber seit 9 Jahren ein reales Minus in Geldbeutel. Fragt sich also, wer über seine Verhältnisse gelebt hat,
Admin, Juni 11th, 2010, 2 views,
Es gibt mehrere Hinweise dafür, wie die Bürger von Deutschland und in der EU verschaukelt werden. Es kostet uns Milliarden, wenn wir uns von der Fussballweltmeisterschaft einfangen lassen und die für unsere Gemeinwesen in den EU-Staaten lebenswichtigen Probleme den Politikern alleine überlassen. In Deutschland erleben wir ein hilfloses Herumhopsen um das [...]
Admin, Mai 28th, 2010, 8 views,
China: USA sollen erst Mal ihr Staatsdefizit unter Kontrolle bringen
Das sehe ich genauso wie @Mono (Kommentar in Handelsblatt zu “Der transatlantische Spar-Streit eskaliert”) und die Chinesen. Der europäische Gedanke der Vereinigung ist gerade deshalb entstanden, damit Konzepte unterschiedlicher Art miteinander konkurrieren dürfen und damit Europa seine Kompetenz gebündelt unterbringen kann. Dass es auf diesem Weg Haufen Probleme zu bewältigen gilt, ist immer schon offensichtlich gewesen. Probleme sind aber kein Grund eine grundsätzlich gute und richtige Idee wieder zu verlassen. Schon gar nicht auf den Rat der USA hin. Denn USA wäre es natürlich am liebsten, wenn Europa wieder in “Kleinstaaterei” zurückfallen würde und so fragmentiert leichtere Beute für die Wall Street wäre.
Wir haben aber in Europa etwas anderes vor, als Gelddruckmaschinen aufzustellen. ->-> Read More
Admin, Mai 25th, 2010, 16 views,
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) fasst in ihren Allgemeinverfügungen, zuletzt vom 18. Mai 2010, den Begriff enger und versteht unter ungedeckten Leerverkäufen jene, bei denen sich der Verkäufer weder Eigentum verschafft noch einen Anspruch auf einen Eigentumsübertrag hat. Ähnlich ist die Begriffsbildung der SEC in den Vereinigten Staaten, für die ein Naked Short Sale vorliegt, wenn der Verkäufer nicht rechtzeitig für Eindeckung sorgt und so Gefahr läuft, in Lieferverzug zu kommen.
Der ehemalige Chef-Ökonom der Weltbank sagt: “Es gibt eine Abneigung, das Problem anzugehen”. Den Grund dafür sieht der Professor der Columbia – Universität in der “Korruption des politischen Systems“.
Experten fordern seit Jahren eine rigide Aufsicht, strengere Eigenkapitalregeln und harte Auflagen für komplizierte Finanzprodukte. Daran arbeitet die EU-Kommission in Brüssel und hat eigene Expertengruppen eingerichtet, die sie beim Schreiben von Gesetzen beraten sollen. Allerdings sitzen in diesen Expertengruppen vornehmlich Vertreter der Finanzindustrie, die in Brüssel ganze Heerscharen von Lobbyisten bezahlt.
Die USA hat Angst, dass deren Schuldenquote international in Vordergrund der Diskussion kommen wird und dass die Gläubiger der USA, die asiatischen Staaten, China usw., die den Wohlstand der USA auf Pump seit Jahren finanzieren, ihre eigenen Maßnahmen ergreiffen werden. Eine Aufwertung der chinesischen Währung steht schon in den Startlöchern.
Was wir uns klar machen müssen, ist die Unverfrorenheit der Politik, dem Steuerzahler einfach ungefragt das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wenn wir dann auch noch sehen, dass es keine vernünftige Entscheidungen , sondern Ergebnisse von Einmischungen der Lobbyisten sind, dann stellen wir fest: dies hat mit Demokratie immer weniger zu tun. Die 750.000 Milliarden Rettungspaket der Eu wäre nicht nötig gewesen – es besteht kein Grund irgendeine Bank schon wieder zu füttern – uns in Deutschland hat es schon 148 Milliarden gekostet. Dem EURO wird nichts passieren, wenn wir aufhören den Unsinn der Banken zu diskutieren, sondern beginnen am Wohlstand zu arbeiten. Der Wiederaufbau steht mal wieder dran – aber nicht mit Spekulationen auf Kosten der Bürger, sondern mit Erarbeitung von Werten mit ehrlicher Arbeit.
“Die Steuerzahler sollen nicht mehr in vorderster Front stehen, sondern es soll das Verbraucherprinzip gelten”, sagte Barnier. Der Finanzsektor müsse die Kosten von Bankenkrisen künftig selbst tragen. Auf die Höhe der vorgeschlagenen Bankenabgabe will sich die Kommission noch nicht festlegen. Einerseits müsse sie die Risikolust hemmen. Andererseits dürfe sie das Wirtschaftswachstum nicht im Keim ersticken und die Kreditkosten in die Höhe treiben.
Das Finanzsystem ist auf „dem bestem Wege“, sich selbst umzubringen. ->-> Read More
Admin, Mai 1st, 2010, 22 views,
Es ist der 1. Mai, der Tag der Arbeit. Wirtschaftsexperten und -philosophen loben die Analysten, die würden so früh und so gut die vorhandenen Daten auswerten und daraus entsprechend passende spekulative Maßnahmen ergreiffen und damit als Frühindikatoren auf langa bekannte Probleme hinweisen. Das sie dann auch noch spekulieren ist nur eine logische Konsequenz. Bei aller Kritik an den Banken muss man aber ehrlicherweise sagen, dass sie nur die Spielwiesen nutzen, die ihnen eine verfehlte Politik immer wieder bietet. Die Ungleichgewichte der Eurozone sind doch geradezu eine Einladung zur Spekulation.Was auch bei diesen gelehrten Herren untergeht ist der Wert der Arbeit. Mit Geld anderes Geld zu verdienen ist keine Arbeit. Diese wirtschaftliche Praxis entzieht eher dem Markt das Geld für Investitionen und schafft mit der analytischen Finanzphilosphie eine eigene Welt mit eigenen Gesetzen, die mit den Gesetzen der auf Arbeit basierenden Wirtschaft nichts zu tun haben. Vor allem ist es die verherende Wirkung auf die Lohnsenkungen, die diese Spekulationen verursachen. Und hier steht die Finanzwelt mit der Arbeitswelt in Verbindung. Um bessere Renditen und Gewinne bei Renditeplanung erreichen zu können, muss bei dem größten Anteil an Produktionskosten angesetzt werden, nämlich bei der Bezahlung menschlicher Arbeitskraft. Und hier beißt sich die Katze in Schwanz. Für billigere Löhne zu produzieren schafft die Illusion als ob von den billiger gewordenen Waren mehr gekauft würde. Das ist aber nicht der Fall. Die verarmten Konsumenten werden am Konsum nicht interessiert sein, sondern kaufen nur das, was zum Leben notwendig ist. Dass es so ist können wir daran merken, wenn bereits jetzt schon schleichend Preissteigerungen vorgenommen werden, in dem in den Verpackungen einfach ein kleinwenig weniger eingepackt wird, sozusagen kaum merklich, ein Bonbon weniger oder ähnlich. In der Summe der Massenproduktion wirkt es sich für den Hersteller dann sogar global aus. Was für ein schönes Wort: global. Es vermittelt die Phantasie, es könnte alles toll oder alles schlecht sein, jenachdem, wie man es gerade braucht. Der 1. Mai erinnert uns daran, dass gearbeitet werden muss, damit etwas getauscht, verkauft oder gelagert werden kann. Und es erinnert daran, dass so gearbeitet und Arbeit so bezahlt werden muss, dass die Bevölkerung dabei gesund und ein Partner mit Würde beim Arbeitsvertrag bleiben kann. Im Moment bestimmen die Moral die Leute, die Zugriff zu den Gelddruckmaschinen haben. Wenn sie da auf den Druckknopf der Gelddruckmaschine drücken, dann sind sie bereits außerhalb der Realität – außerhalb der Arbeitsrealität in der eigenen Welt aus Definitionen. Vielleicht wäre für diese Politiker und Banker, für Analysten ein Praktikum in produzierendem Gewerbe ganz hilfreich. Ist ja heute ja eh modern, fürs Praktikum und nicht für das Leben zu lernen. ->-> Read More
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Samuel Beckett Die Sonne schien, da sie keine andere Wahl hatte, auf nichts Neues. (Samuel Beckett)
Marcus Aurelius 
"Nicht die Dinge an sich sind es, die uns beunruhigen, sondern vielmehr ist es unsere Interpretation der Bedeutung dieser Ereignisse, die unsere Reaktion bestimmt." (Marc Aurel, römischer Kaiser)
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